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Helene Ruspeckhofer

Formulierungsgabe vom Feinsten

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Herbert Fitzinger versteht es vortrefflich zu formulieren und seine Beschreibungen pointenreich zu gestalten. Er charakterisiert seine Personen mit feinem Wortwitz. Sein Buch „Heimat sind sie mir“ behandelt alle Ortsteile von Pregarten – vom Achsengraben bis zur Zainze – viele Handwerks- und Handelsbetriebe und umfasst etwa den Zeitraum 1945 bis 1975.

Wortgewandt und mit Facettenreichtum bringt Fitzinger seine Personen- und Situationsbeschreibungen auf den Punkt. Das 250-seitige Buch ist beim Autor und im Museum Pregarten erhältlich.

„Schon vor einem Jahr hat uns Herbert Fitzinger eine Leseprobe gegönnt und wir waren uns schnell einig, dass war das mit einer Veranstaltung an die   Pregartner und Pregartnerinnen weitergeben möchten.  Das entstandene Buch ist eine Krönung dieses zeithistorischen Rückblicks auf allseits bekannte Personen“, ist Museumsobmann Reinhold Klinger ganz begeistert.

Historisches für das Museum Pregarten

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Einzigartige Zeitdokumente konnte Bundesrätin und Bezirksbäuerin Johanna Miesenberger dem Museum Pregarten übergeben.

Im elterlichen Bauernhof Thannbauer in Selker befand sich viele Jahre ein Bild von Karl Radler mit einem sehr bekannten Motiv. Es zeigt die St. Anna Kapelle am Pregartner Marktplatz nach einem Fotomotiv aus der Zeit um 1875. Genau an dieser Stelle befindet sich nach der erfolgten Neugestaltung des Pregartner Stadtplatzes nun der Parkplatz. Karl Radler (1884 – 1964), Ehrenbürger von Hagenberg, war Volksschulleiter in seinem Heimatort sowie Heimatforscher, Zeichner, Kapellmeister, Organist uvm. Das gespendete Bild ist mit der Jahreszahl 1947 signiert.

Ein weiteres interessantes Geschichtsdokument sind mehrere Bände der Unterhaltungsbeilage der Linzer Tages Post ab dem Jahr 1902. Zahlreiche Artikel über die Region Pregarten geben Aufschluss über die regionalen Ereignisse in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts.

„Wir bedanken uns aufrichtig bei Johanna Miesenberger und werden einen würdigen Platz im Museum für diese Zeitdokumente finden“, freuen sich die Museumsverantwortlichen Erwin Zeinhofer und Reinhold Klinger über diese Schenkung.

Pregartner Originale in Worten porträtiert

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Am Sonntag, 18. September 2022 um 15 Uhr: Herbert Fitzinger, schon selbst ein Pregartner Original, versteht es vorzüglich allseits bekannte Personen in Worten zu charakterisieren.

Fitzinger, geboren auf der Zainze verbrachte seine Kinder- und Jugendzeit in der Tragweiner Straße in Pregarten. Schon in der Kinderzeit interessierte er sich für Darstellung und Inszenierung von Bühnenstücken. Von diesem Kulturbereich sollte er auch in späteren Jahren nicht mehr wegkommen.
Bei der Union Pregarten war er Mitbegründer des legendären Bunkls, bei dem ein ironischer Blick auf heimische Persönlichkeiten und Vorkommnisse geworfen wird.
Mitte der 1990er Jahre gründete er die Theatergruppe COMEDIA und wurde ihr erster Obmann. Sie brachte neuen Schwung in das Pregartner Bühnenleben.
Für seine vielen Aktivitäten wurde Herbert Fitzinger mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich und dem silbernen Verdienstzeichen der Stadt Pregarten ausgezeichnet.
Nun lässt er in seinen Erinnerungen an seine Jugenderlebnisse Pregartner Originale wieder auferstehen und erinnert so an eine Zeit, die gar nicht so lange her, aber für viele unter uns schon ganz fremd ist. Ein vergnüglicher und unterhaltsamer Nachmittag im Museum ist gewährleistet. Es wird viel zum Schmunzeln geben.

 

Schauschmieden mit dem Weltmeister

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Am Sonntag, 17. Juli 2022, ab 14 Uhr im Hof des Museums zeigt Schmiedeweltmeister Peter Reisinger vor, wie kleine Schmiedestücke entstehen. Eine Veranstaltung für die gesamte Familie. Es ist faszinierend, wie aus einem Stück Metall eine Figur oder ein Gegenstand wird. Einen Schmied bei der Arbeit zuzusehen ist einzigartig und ein Abenteuer. Es werden auch Wunschstücke bzw. kleine Gegenstände gefertigt und das Geschmiedete können die Besucher auch mitnehmen. Peter Reisinger hat bereits zweimal die Schmiedeweltmeisterschaft gewonnen und ist ein wahrer Meister seines Faches.

Die Veranstaltung findet im Freien statt; die Veranstaltung entfällt bei Regenwetter. Eintritt frei.

… es derf jeder wissen, dass i van Mühlviertl bin!

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Am Sonntag, 3. Juli 2022, 15 Uhr im Hof des Museums. Inge Reiter liest aus ihrem Buch „S‘ Gredad auf der Gred“ und ihrem umfangreichen Fundus. Das Gedicht „Super“ ist schon weithin bekannt. Es beschäftigt sich mit dem Zauberwort Super – ein Wort, das für vieles steht, keine weitere Begründung benötigt, so beiläufig gesprochen werden kann und keine Verbindlichkeit verlangt. Ist das nicht super?

Seit gut 20 Jahren dichtet Inge Reiter in der Mundart. Die begeisterte Tarockiererin ist Mitglied beim Stelzhamerbund und bringt uns unsere erste Sprache näher.

In der Mundart zu sprechen ist leichter als in der Mundart zu schreiben. Gibt es da Regeln?  Wir werden es erfahren. Wast wos – do gemma hin und gönnen uns a Bier oda a Kracherl!

 

 

Lesung Hans Ruspeckhofer – Lebensgeschichten

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Konsulent Hans Ruspeckhofer ist vielen als gegeisterter und begnadeter Kerbschnitzer und Theaterspieler bekannt. Nun erscheint sein neues Buch „Ich und andere“, welches viele Geschichten und Erlebnisse enthält.

„Ob Landwirt, Jäger, Schnitzer, Theaterspieler oder Sänger – was Hans in die Hand nimmt gelingt und bürgt für Qualität“, weiß Museumsobmann Reinhold Klinger aus eigener Erfahrung. Unzählige Stunden hat Hans Ruspeckhofer beim Vitrinenbau im Museum geholfen. Er versteht es auch herrlich über Gott und die Welt zu reden, ja zu philosophieren. Kein Thema ist ihm fremd, keine Gedanken sind ihm zu fern. In seinem Buch lässt er den Gedanken freien Lauf. Wir können gespannt sein, auf welche Spuren uns der Zwieselmayr vom Meierhof der Burg Reichenstein bringen wird.

www.museumpregarten.at

Termin: Samstag, 7. Mai 2022, 15 Uhr im Hof des Museum Pregarten

Drei Ochsen zieren nun die Wand des Stadels im Hof des Museums

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Der Schneefall konnte die positive Stimmung des Saisonstarts im Museum Pregarten nicht trüben.
Eine vom doppelten Schmiedeweltmeister Peter Reisinger und Bgm. a.D. Anton Scheuwimmer geschmiedete reliefierte Skulptur fand höchste Anerkennung und Zustimmung.

Drei Ochsen zieren nun die Wand des Stadels im Hof des Museums und symbolisieren den historischen Ochsentrieb von Ungarn nach Süddeutschland. Dabei zogen die Rinderherden quer durch das Mühlviertel und mussten dabei eine Mautstelle in Pregarten passieren. Und diese Mautstelle war in unmittelbarer Nähe zum Museum.

 

Skulptur zeigt historischen Ochsentrieb durch Pregarten

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Schmiedeweltmeister Peter Reisinger und Bürgermeister a.D. Anton Scheuwimmer beim Schmieden eines Ochsens

Am Samstag, 2. April 2022 um 14 Uhr ist Saisonstart im Museum Pregarten. Dabei wird eine Skulptur im Hof des Lehnerhauses enthüllt und es erhält ein alter Handelsweg und eine alte Mautstelle besondere Aufmerksamkeit.

Symbolisiert wird der Ochsentrieb von den Tiefebenen Ungarns nach Süddeutschland. Bis zu 20.000 langhörnige Rinder passierten pro Jahr in Pregarten die Mautstelle. Rund 500 Jahre war dieser Viehtrieb ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Pregarten. „Angeführt wurde dieser Rindertross von einem Ochsenkapitän, der keine leichte Aufgabe hatte die Herde sicher über hunderte Kilometer zu bringen“, erläutert Vorstandsmitglied Karin Brandstötter.

Gestaltet wird die Skulptur von Schmiedeweltmeister Peter Reisinger unter fachkundiger Mithilfe von „Freizeitschmied“ Bgm. a.D. Anton Scheuwimmer. Ideengeber der Skulptur ist Helmut Wildberger, der auch den Brunnen im Hof gestaltet hat. „Wir waren sehr begeistert und fasziniert vom Ergebnis, als wir die Arbeiten in der neuen Werkstätte von Peter Reisinger in Pregarten mitverfolgen durften“, schwärmt Museumsobmann Reinhold Klinger. Beim Eröffnungstag wird es ein Schauschmieden geben und die Werkstücke werden unter den Anwesenden versteigert.

Gleichzeitig ab Saisonbeginn ist auch noch dieses Jahr die fotohistorische Ausstellung von Fotografien des 19. Jahrhunderts im Museum Pregarten zu sehen. Die Einzigartigkeit dieser Ausstellung in Oberösterreich veranlasste die Verantwortlichen auch heuer diese Sonderschau zu zeigen.

Start in ein veranstaltungsreiches Jahr im Museum Pregarten

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Die Planungen laufen auf Hochtouren und das Jahresprogramm bringt einen bunten Bogen von Ausstellungen, Lesungen, Heiterem und auch Ernstem.

„Wir starten heuer am ersten Aprilsamstag und werden dabei den neu gestalteten Hof beim Museum mit einer besonderen Attraktion anreichern“, berichtet Obmann Reinhold Klinger. Es handelt sich um eine Skulptur, die an eine besondere Zeit in der wirtschaftlichen Entwicklung von Pregarten Bezug nimmt. Der neu gestaltete Hof beim Museum wird auch der Hauptveranstaltungsort für das Jahresprogramm sein.

Im Laufe des Jahres wird Hans Ruspeckhofer sein neues Buch über Lebensgeschichten vorstellen, Inge Reiter unsere zweite Sprache, die Mundart, präsentieren und Herbert Fitzinger wird Pregartner Originale in Worten porträtieren. Auch des 80. Todestages der jüdischen Apothekerin Dora Epstein, die in Pregartens Apotheke arbeitete, wird gedacht. Während der gesamten Museumssaison ist auch die einzigartige fotohistorische Ausstellung „Drinnen und Draußen“ von Helmut Wildberger zu sehen. Es sind dies Originalfotografien von den Anfängen der Fotografie bis rund 1900.

„Bei diesem Programm ist für jeden und jede etwas dabei. Damit nehmen wir auch unseren Auftrag als Museum wahr, nämlich Veranstaltungen mit historischem Bezug zu unserer Region anzubieten“, ergänzt Heimatforscher Erwin Zeinhofer, Obmann-Stv. des Museums.

www.museumpregarten.at

Verlängerung des Museumsgütesiegels für das Museum Pregarten

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Beim österreichischen Museumstag in Graz hat das Museum Pregarten die Verlängerung des Museumsgütesiegels erhalten. Damit wurde die qualitative Arbeit des Museums ausgezeichnet und ist nun weiter eines der 42 Museen in Oberösterreich, die diese Auszeichnung tragen. Neben dem Museum Pregarten hat im Mühlviertel auch das OÖ Schulmuseum in Bad Leonfelden diese Verlängerung bekommen.

Mit dieser Anerkennung wird für das Museum Pregarten der jahrelangen Arbeit der Museumsverantwortlichen Rechnung getragen. Nach Sanierung aller Museumsräumlichkeiten und zuletzt der Außenfassade und des Hofes gibt es ein regelmäßiges Vermittlungsprogramm und Sonderausstellungen. Viel Beachtung erhält die derzeitige fotohistorische Ausstellung von Helmut Wildberger. Gezeigt werden Originalfotos aus den ersten Jahrzehnten der Fotografie von Atelier- und Wanderfotografen.

„Wir haben nun die bauliche Sanierung abgeschlossen und freuen uns mit dem Hof einen attraktiven Ort der Begegnung geschaffen zu haben, der zur Belebung des Stadtzentrums beiträgt“, berichtet Museumsobmann Reinhold Klinger.

„Ich bedanke mich beim gesamten Team des Museums für die geleistete Arbeit. Als Ort der Geschichte ist das Museum wichtiger Faktor in der Bewahrung und Sicherung unseres kulturellen Erbes,“ gratuliert Bürgermeister Fritz Robeischl dem Museum.