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Erwin Zeinhofer

Wir sind im Freies Radio Freistadt!

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Es freut uns wirklich, dass wir eingeladen wurden,  im Rahmen der Serie „Altes und Neues im Mühlviertel“ monatlich eine Stunde zu gestalten. Zu hören ist die Sendung am jeden dritten Mittwoch im Monat um 9.00 Uhr und am darauffolgenden Sonntag um 11.00 Uhr. Jederzeit natürlich auch im Internet unter https://cba.fro.at/459498

In der ersten Sendung begeben sich Elisabeth Wildberger und Erwin Zeinhofer auf eine Wanderung durch Pregarten, unter anderem zur sogenannten Watzl-Villa, auch „Felsenburg“ genannt und zur Eisenbahnbrücke. Über den schillernden Erbauer der Watzl-Villa, Otto Watzl, gibt es einige Zeitungsberichte aus dem Jahr 1921 zu hören.

Tag X+10 : der 15. Mai 1945

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Am 5. Mai 1945 rückten amerikanische Truppen in Pregarten ein. 75 Jahre danach wollen wir in einem täglich ergänzten Eintrag an diese Tage erinnern, die in Pregarten besonders dramatisch verliefen. Denn schon nach einer Woche zogen sich die Amerikaner zurück und die Russen rückten nach. Genau in unserer Gemeinde, an der Bahnlinie, verlief die Demarkationslinie.

Berichte von Zeitzeugen haben wir auf zwei DVDs gesammelt. Sie sind hier erhältlich: http://www.museumpregarten.at/publikationen

Was geschah nach dem 15. Mai 1945 in Pregarten und Umgebung?

  • Über die nachfolgenden Ereignisse gibt es zahlreiche Publikationen, u.a. „Das Mühlviertel 1945 – Eine Chronik von Tag für Tag“ von Fritz Fellner, Edition Geschichte der Heimat oder die Zeitungseintragungen in anno.onb.ac.at. Ebenso die oben erwähnten Zeitzeugen-Interviews. Wir stehen für Auskünfte gerne bereit!

Was ist vorher geschehen

  • 15. Mai 1945: Die russischen Besatzer errichten im Meisl-Haus die Ortskommandantur. Im Pfarrhof wird ein Lazarett eingerichtet.
  • 14. Mai 1945: Amerikanische Soldaten übergeben 15.000 Soldaten der Wehrmacht an die Russen. Vom Lager Gallneukirchen werden die Gefangenen nach Pregarten eskortiert und betreten bei der Straßenkreuzung Zainze russisch besetztes Gebiet. Beim Marsch kommt es zu Exekutionen durch die Amerikaner.
  • 13. Mai 1945: Es wird zur Gewißheit, dass unser Gebiet russisch besetzt bleiben wird. Wer es nicht über die Demarkationslinie geschafft hat, läuft Gefahr, in russische Gefangenschaft zu geraten. Aber auch diejenigen, die von den Amerikanern im Lager Gallneukirchen festgehalten werden, befinden sich in trügerischer Sicherheit…
  • 12. Mai 1945: Eine Woche nach den Amerikanern, die sich über die Demarkationslinie zurückziehen, marschieren nun russische Truppen in Pregarten ein. Um 7 Uhr morgens gleicht der Marktplatz bereits einem Heerlager.
  • 11. Mai 1945: Russische Truppen rücken in Tragwein ein, Tausende Soldaten versuchen, über die zwischenzeitlich definierte Demarkationslinie an der Eisenbahnstrecke zu den Amerikanern zu gelangen. Die Chronik in der Wenzelskirche berichtet, dass in der Nähe des Friedhofs drei Soldaten zu Tode getrampelt wurden.
  • 10. Mai 1945: Während in der Gegend von Pregarten noch die Amerikaner das Sagen haben, verkünden in Sandl und Pabneukirchen russische Offiziere die bevorstehende Besetzung durch ihre Truppen an. Der Flüchtlingstrom Richtung Westen nimmt noch mehr zu, die Amerikaner haben in Gallneukirchen ein riesiges Gefangenenlager errichtet.
  • 9. Mai 1945: In Königswiesen gibt sich die SS erst an diesem Tag geschlagen. In Pierbach beschießen SS-Männer Bauernhäuser mit Leuchtkugeln. Zwei Anwesen brennen ab.
  • In Linz wird die Oberösterreichische Volkspartei gegründet.
  • 8. Mai 1945: Mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches geht der Krieg in Europa endgültig zu Ende.
  • 7. Mai 1945: Im Osten des Bezirkes leisten SS-Truppen noch immer Widerstand, in Königswiesen beschießen amerikanische Flugzeuge SS-Stellungen.
  • 6. Mai 1945: Im Raum Königswiesen findet das letzte größere Gefecht des 2. Weltkriegs im Mühlviertel statt. Die Gegend um die Pfahnlmühle und das Marktgebiet im Bereich der heutigen Tragweiner Straße sind gefüllt von Fahrzeugen der Deutschen Wehrmacht. Tausende Soldaten versuchen, das Gebiet Richtung Westen und damit weg von den anrückenden russischen Truppen zu verlassen.
  • 5. Mai 1945: Um 9.30 Uhr fahren die ersten amerikanischen Panzer im Ort ein. Bürgermeister Fröhlich, Volkssturm-Kommandant Walkner und Gendarmerieinspektor Augustin sind vereinbarungsgemäß den Befreiern entgegen gegangen, Pregarten wird daher kampflos eingenommen. Es wird berichtet, dass der belgische Zwangsarbeiter Peter Gregoire von den Amerikanern als Verwalter eingesetzt wird.
  • Die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen werden am selben Tag von den Amerikanern befreit.
  • 4. Mai 1945: Ein Lastzug mit Munition wird im Taleinschnitt bei Pregartsdorf von amerikanischen Tieffliegern beschossen und so schwer getroffen, dass die Ladung explodiert und schwere Beschädigungen am Bahnkörper verursacht. Im Gedenkbuch der Gemeinde wird weiter berichtet, dass ein Zug mit Verpflegung für Soldaten im Bahnhof steht. Die ganze Nacht hindurch wird die Verpflegung geborgen und im Kaufgeschäft Meisl und in der Bäckerei Bodingbauer zwischengelagert. Um die Flakstellung in Lichtenberg wird erbittert gekämpft. 17 Soldaten fallen am vorletzten Kriegstag diesem sinnlosen Verteidigungsbefehl zum Opfer.
  • 3. Mai 1945: 2000 Mann der Wlassow-Armee (Russenfeindliche Ukrainer) marschieren durch Pregarten Richtung Gutau.
  • 2. Mai 1945: Gauleiter Eigruber besteht darauf, die Straßensperren besetzt zu halten. Ortsgruppenleiter Sandhöfer trifft Vorbereitungen zu seiner Flucht, Bürgermeister Fröhlich und der Kommandant des Volkssturms Pregarten besprechen die kampflose Übergabe des Marktes (Quelle: Gedenkbuch der Marktgemeinde Pregarten, Lorenz Hirsch)
  • 1. Mai 1945: In der Volksschule wird ein Lazarett eingerichtet.
  • 30. April 1945: Adolf Hitler begeht Selbstmord. Im Oberen Mühlviertel werden viele Orte von den Amerikanern, die schon bis Wegscheid vorgerückt sind, beschossen.
  • 29. April 1945: Französische Truppen marschieren in Vorarlberg ein. Die Amerikaner rücken dem Mühlviertel näher, in Passau werden im Abwehrkampf die Brücken gesprengt.
  • 28. April 1945: Der Rauchfangkehrer Hanausek wird von der SS verhaftet. Ob er schon in Pregarten ermordet wurde oder – wie im „Gedenkbuch der Marktgemeinde“ vermerkt ist – in das KZ Mauthausen gebracht wurde und dort umkam ist bis heute ungeklärt. Hanausek war ursprünglich NS-Sympathisant gewesen, dann aber bis zuletzt ein offener Gegner des Regimes.
  • 27. April 1945: Der Zugverkehr nach Linz ist eingestellt. In Wien bildet Karl Renner mit Zustimmung der Sowjets eine provisorische Regierung. Besonnene Menschen sprechen sich ab, um eine kampflose Übergabe ihrer Orte vorzubereiten, während Gauleiter Eigruber durch das Mühlviertel reist, um die Verteidigungsmaßnahmen zu kontrollieren. Die letzte Ausgabe der „Oberdonau-Zeitung“ erscheint.
  • 26. April 1945: Eine neue Verteidigungslinie gegen Osten wird definiert: von Enns über das Aisttal zum Stampfenbach soll der Vormarsch der sowjetischen Truppen aufgehalten werden. Der Volkssturm in Pregarten übt noch den Kampf mit der Panzerfaust, dabei wird ein Mann getötet.
  • 25. April 1945: Zahlreiche Zivilisten sterben beim letzten großen Fliegerangriff auf Linz. Die Fliegerabwehr in und um Linz fordert auch Opfer unter den Angreifern. In Selker geht ein Flugzeug nieder, am Aschberg springen 8 Besatzungsmitglieder eines Flugzeugs mit dem Fallschirm ab. In Schedlberg stürzt ein amerikanischer Soldat ohne Fallschirm in den Garten eines Hauses.
  • 24. April 1945: In Freistadt werden fünf Männer vom Volkssturm abgeholt und in der Gegend des Jaunitzbaches erschossen. Vier von ihnen waren Funktionäre, Mitglieder oder auch nur Sympathisanten der Sozialdemokraten gewesen. Der fünfte war ein polnischer Zivilarbeiter in Freistadt.
  • 23. April 1945: Die vorletzte Kriegswoche in unserer Gegend beginnt. Im befreiten Wien erscheint die erste Ausgabe der Zeitung „Neues Österreich – Organ der demokratischen Einigung“. Die Herausgeber sind eine bunte Mischung quer durch die weltanschauliche Landschaft : Universitätsprofesser Dr. Arzt, Gen.Dir. Ceija, Ing. Leopold Figl, Ernst Fischer, Monsignore Fried, Paul Hörbiger, Minister a.D. Schumy, Stadtrat Speiser
  • 22. April 1945: Im Gasthaus Hauser (heutiges Raika-Gebäude) amtiert eine SS-Polizei-Abteilung. Sie macht Jagd auf Soldaten, die sich auf den Weg heimwärts gemacht haben.
  • 21. April 1945: Im Osten Österreichs, der von den Sowjets besetzt ist, erscheint die „Österreichische Zeitung – Frontzeitung für die Bevölkerung Österreichs“. Sie berichtet über die nahekommende Vereinigung der Fronten in Ost und West – nachzulesen unter: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=oez&datum=19450421
  • 20. April 1945: Während Reichsminister Goebbels dem Führer an dessen Geburtstag überschwänglich huldigt, berichten die Zeitungen über den bolschewistischen Ring, der sich immer enger um Berlin zieht. Verdunkelung von 21.00 – 5.30 Uhr ist angeordnet.
  • 19. April 1945: Trotz der ernsten Lage sind in Linz noch 7 Kinos geöffnet, deren Namen älteren Menschen auch heute noch etwas sagen, z.B. Kolosseum, Lifka, Klangfilm, Zentral; auch im Landestheater und den Kammerspielen sind Kinos eingerichtet; im Gasthof Hönes (wahrscheinlich der Gasthof „Zum Englischen Garten“ in Scharlinz) wird das Bauernlustspiel „Die fidele Wallfahrt“ angekündigt.
  • 18. April 1945: Gauleiter Eigruber spricht wieder über den Rundfunk zur Bevölkerung: „Die Stunde des entscheidenden Kampfes ist gekommen“ und berichtet, dass die ersten zwei Fahnenflüchtigen auf der Brücke in Enns hingerichtet wurden. Die anrückenden „bolschewistischen Untermenschen“ seien „keine Menschen, sondern Tiere aus der asiatischen Steppe“. Die Zeitung ist nachzulesen unter: anno.onb.ac.at
  • 17. April 1945: Die „Oberdonau-Zeitung“ gibt Tipps, wo man am Wegrand Gemüse findet: die Sprossen von Löwenzahn, Spitzwegerich, Brennessel und Sauerampfer werden empfohlen
  • 16. April 1945: Die Lage in Pregarten ist (noch) unverändert, in Wien wird die ÖVP wieder gegründet
  • 15. April 1945: SS-Polizei übernimmt den Sicherungsdienst in Pregarten; von Seiten der Gauleitung werden Durchhalteparolen ebenso wie Drohungen gegen Zweifler am Endsieg ausgegeben
  • 14. April 1945: Die Situation in Pregarten ist weiterhin von Flüchtlingen aus vielen Ländern geprägt.
  • 13. April 1945: Der Flüchtlingsstrom aus dem Osten wächst ins Unermeßliche, in der Volksschule (heute das Gebäude „Wohnen am Park“) sind Sudetendeutsche untergebracht

Das Museum Pregarten eröffnet am Samstag, 4. Juli die Saison !

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Nach langem Warten können wir jetzt einen Eröffnungstermin ins Auge fassen: Samstag, 4. Juli 2020, 14.00 Uhr wird das Tor zum Museum wieder geöffnet. Ab dann haben wir jeden Samstag, Sonn- und Feiertag von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet, Einlass ist bis 1 Stunde vor Schluß. Die Eintrittspreise bleiben gegenüber 2019 gleich!

Bild: Panflavin – Tabletten zur Desinfektion von Mund und Rachen – erzeugt leider nur von 1930 bis 1945 (würde aber wahrscheinlich auch nicht helfen!) ; aus unserem Ausstellungsbereich „Handel und Gewerbe im Wandel der Zeit“

Attraktives Kinderprogramm am Tag des Denkmals im Museum Pregarten

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Der Tag des Denkmals, am Sonntag, 29.September 2019, ab 14 Uhr, ist im Museum Pregarten dem EHRENAMT gewidmet. Ganz besonders sollen Kinder und jugendliche Besucher die ehrenamtlichen Aktivitäten der ausstellenden Vereine kennen lernen.  Das Motto dieses Tages lautet: „Kaiser, Könige und Philosophen“ und das passt gut für unsere vielen ehrenamtlichen Helfer. Denn sie sind die wahren Kaiser und Könige unserer Gesellschaft.

Für die Besucher warten Aktivitäten und Einblicke in das Vereinsleben. So zeigen die Pfadfinder wie man fachmännisch perfekte Knoten in ein Seil bindet; Mädchen können bei den Goldhaubenfrauen ihr zukünftiges Trachtenkleid mit passender Goldhaube probieren und Kinder erfahren auch, wie leicht es ist den richtigen TON zu treffen. Einen Verband richtig anlegen kann man beim Roten Kreuz lernen und wer möchte nicht einem Blasinstrument einen gewaltigen Ton entlocken. Auch die Feuerwehr wartet mit interessanten Aktivitäten auf.

Ein abwechslungsreicher Nachmittag wartet auf die Besucher. Eintritt frei.

Neues im Museum Pregarten: alte Kinowerbungen

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Seit heuer sind im Museum Pregarten historische Werbeeinschaltungen von Wirtschaftsbetrieben aus unserer Gegend zu bewundern. Der ehemalige Kinobetreiber Heribert Erhart hat diese Werbesujets – es handelt sich dabei um großformatige Dias – dem Museum zur Verfügung gestellt.

Jeder  Kinobesucher konnte sich im Vorspann der Filme einen Überblick über die Handels- und Gewerbebetriebe von Pregarten und Umgebung machen. Auf einem eigenen Monitor sind nun diese Kleinode zu bestaunen.  Ein regelmäßiger Kinobesuch war In Pregarten  in den Jahren 1934 bis 1975 möglich. Wie sehr sich die Werbung  in den letzten Jahrzehnten verändert hat und wie einfach Werbeseiten früher und wie aufwändig Werbung heute gemacht wird, davon kann sich jeder Besucher  überzeugen.

Ganz vereinzelt gab es „bewegliche Bilder“ unter den Dias. Dies wurde durch eine aufwendige Konstruktion mit zwei Glasplatten, zwischen denen sich ein Ölfilm befindet, ermöglicht. In diesem Ölfilm schwimmt ein weiteres Dia, sodass für den Besucher der Eindruck einer bewegten Darstellung entstand.

Zu Gast im Freien Radio Freistadt

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Am ersten Mittwoch im Monat gehört eine Stunde beim Freien Radio Freistadt der Museumsstraße. Heute waren Elisabeth Wildberger und Erwin Zeinhofer als Vertreter des Museums Pregarten zu Gast. Natürlich stand die neue Sonderausstellung (am 14.4., 15.00 Uhr ist Eröffnung) im Mittelpunkt. Sie ist dem Ehrenamt gewidmet und stellt neun aktive Pregartner Vereine vor. Daneben sind auch frühere Vereine vertreten und ein Streifzug durch die Pregartner Theatertradition ergänzt die Ausstellung.

Am Museumstag, das ist am 19. Mai um 15.00 Uhr, graben wir im alten Liedgut. Wie schon durchgedrungen ist, wird es dabei auch dann und wann etwas deftiger zugehen. Näheres ist hier zu finden: http://www.museumpregarten.at/allgemein/singa-tuan-alle-gern/

Bei der Radiosendung sind aber auch die anderen Museumsbereiche nicht zu kurz gekommen. Wir hoffen, dass wir wieder Gusto auf einen Besuch machen konnten und danken Willi Hochreiter sehr herzlich für die Einladung!

Die Sendung kann natürlich auch schon angehört werden: https://www.frf.at/2019/04/altes-und-neues-museum-pregarten-2/

Foto: Claudia Prinz, Freies Radio Freistadt, der wir auch für die technische Unterstützung bei der Sendung danken!

Die Hügelgräber von Unterweitersdorf

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In einem „Kernland-Magazin“ des Freien Radios Freistadt berichtet Mag. Wolfgang Klimesch über die Hügelgräber in Unterweitersdorf. Er hat seinerzeit die Ausgrabungen geleitet und auch die Präsentation im Museum Pregarten zusammengestellt. Er erzählt von den Funden, den Ausgrabungen und den Erkenntnissen, die man daraus ziehen kann. Erwin Zeinhofer vom Museum Pregarten schildert, wie die Ausstellung nach Pregarten gekommen ist und gibt auch Einblicke in die tägliche Museumsarbeit. Wir danken Marita Koppensteiner vom FRF recht herzlich für die Einladung!

Die Sendung kann man nachhören unter: https://cba.fro.at/series/kernlandmagazin und auch im dorf-tv ist das Interview zu sehen: https://dorftv.at/channel/kernland-magazin

Großzügiges Geschenk an das Museum

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Christiane und Peter Jogna gehen in den wohlverdienten Ruhestand und legen ihre Trafik in neue Hände. Zum Abschied haben sie sich ein tolles Geschenk an das Museum Pregarten ausgedacht: der gesamte Vorrat an Ansichtskarten von Pregarten und Umgebung wanderte am Stadtplatz ein paar Häuser weiter hinauf und ist jetzt im Museum zu finden. Insgesamt sind es rund 5.300 Karten mit verschiedenen Motiven aus unserem Ort. Auch schöne alte schwarz-weiß-Karten sind darunter.

Es wird unsere Aufgabe sein, das ungefähre Datum der Aufnahmen zu eruieren. Dazu müssen die Bilder genau nach Bauwerken abgesucht werden. Mit Hilfe der Baugeschichte von typischen Gebäuden kann dann eine Datierung vorgenommen werden. Beispielsweise zeigt ein Foto das Seniorenheim komplett mit Baugerüst. Damit ist klar, dass dieses Foto Ende der 1990er-Jahre entstanden ist.

Wir bedanken uns jedenfalls noch einmal sehr herzlich bei Christiane und Peter Jogna für das großzügige Geschenk!

PS: Wussten Sie übrigens, dass die Vorfahren von Peter Jogna in Hagenberg und Wartberg Steinbrüche betrieben haben und dass man heute noch in Wien und Salzburg über Pflastersteine gehen kann, die die Firma Jogna geliefert hat?

Heimat großer Töchter – Tag des Denkmals im Museum

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Der „Tag des Denkmals“ steht heuer unter dem Motto „Heimat großer Töchter“. Daher findet im Museum Pregarten eine Lesung aus dem Schaffen von großen Töchtern der Stadtgemeinde statt.

Gelesen wird Prosa und Mundart aus den Werken von Friederike Kaltenberger, Maria Arnold, Maria Wagner – und vielleicht finden sich noch mehr Dichterinnen aus Pregarten. Die literarischen Kostproben präsentieren Vroni Buchberger und Monika Ruspeckhofer. „Der Nachmittag steht somit ganz im Zeichen von Pregartner Töchtern“, erläutert Elisabeth Wildberger diese Idee anlässlich des 300. Geburtstages von Kaiserin Maria Theresia

Termin: Sonntag, 24. September 2017, 15 Uhr im Stadel des Museum

Der Eintritt ist frei.