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… es derf jeder wissen, dass i van Mühlviertl bin!

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Am Sonntag, 3. Juli 2022, 15 Uhr im Hof des Museums. Inge Reiter liest aus ihrem Buch „S‘ Gredad auf der Gred“ und ihrem umfangreichen Fundus. Das Gedicht „Super“ ist schon weithin bekannt. Es beschäftigt sich mit dem Zauberwort Super – ein Wort, das für vieles steht, keine weitere Begründung benötigt, so beiläufig gesprochen werden kann und keine Verbindlichkeit verlangt. Ist das nicht super?

Seit gut 20 Jahren dichtet Inge Reiter in der Mundart. Die begeisterte Tarockiererin ist Mitglied beim Stelzhamerbund und bringt uns unsere erste Sprache näher.

In der Mundart zu sprechen ist leichter als in der Mundart zu schreiben. Gibt es da Regeln?  Wir werden es erfahren. Wast wos – do gemma hin und gönnen uns a Bier oda a Kracherl!

Apothekerin Dora Epstein – das Schicksal einer Jüdin

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Die Broschüre über das Leben von Dora Epstein ist ab sofort bei uns erhältlich und kann hier bestellt werden: http://www.museumpregarten.at/publikationen

Dora Epstein kam 1936 nach Pregarten und wurde von hier ohne Vorankündigung weggebracht und später im KZ Kulmhof (Polen) getötet. Unterlagen aus dem Stadtarchiv und zahlreiche weitere Recherchen waren die Grundlage für die Erstellung dieser Broschüre. Eine interessante historische Betrachtung des Schicksals der einzigen Jüdin in Pregarten.

Lesung Hans Ruspeckhofer – Lebensgeschichten

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Konsulent Hans Ruspeckhofer ist vielen als gegeisterter und begnadeter Kerbschnitzer und Theaterspieler bekannt. Nun erscheint sein neues Buch „Ich und andere“, welches viele Geschichten und Erlebnisse enthält.

„Ob Landwirt, Jäger, Schnitzer, Theaterspieler oder Sänger – was Hans in die Hand nimmt gelingt und bürgt für Qualität“, weiß Museumsobmann Reinhold Klinger aus eigener Erfahrung. Unzählige Stunden hat Hans Ruspeckhofer beim Vitrinenbau im Museum geholfen. Er versteht es auch herrlich über Gott und die Welt zu reden, ja zu philosophieren. Kein Thema ist ihm fremd, keine Gedanken sind ihm zu fern. In seinem Buch lässt er den Gedanken freien Lauf. Wir können gespannt sein, auf welche Spuren uns der Zwieselmayr vom Meierhof der Burg Reichenstein bringen wird.

www.museumpregarten.at

Termin: Samstag, 7. Mai 2022, 15 Uhr im Hof des Museum Pregarten

Drei Ochsen zieren nun die Wand des Stadels im Hof des Museums

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Der Schneefall konnte die positive Stimmung des Saisonstarts im Museum Pregarten nicht trüben.
Eine vom doppelten Schmiedeweltmeister Peter Reisinger und Bgm. a.D. Anton Scheuwimmer geschmiedete reliefierte Skulptur fand höchste Anerkennung und Zustimmung.

Drei Ochsen zieren nun die Wand des Stadels im Hof des Museums und symbolisieren den historischen Ochsentrieb von Ungarn nach Süddeutschland. Dabei zogen die Rinderherden quer durch das Mühlviertel und mussten dabei eine Mautstelle in Pregarten passieren. Und diese Mautstelle war in unmittelbarer Nähe zum Museum.

 

Skulptur zeigt historischen Ochsentrieb durch Pregarten

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Schmiedeweltmeister Peter Reisinger und Bürgermeister a.D. Anton Scheuwimmer beim Schmieden eines Ochsens

Am Samstag, 2. April 2022 um 14 Uhr ist Saisonstart im Museum Pregarten. Dabei wird eine Skulptur im Hof des Lehnerhauses enthüllt und es erhält ein alter Handelsweg und eine alte Mautstelle besondere Aufmerksamkeit.

Symbolisiert wird der Ochsentrieb von den Tiefebenen Ungarns nach Süddeutschland. Bis zu 20.000 langhörnige Rinder passierten pro Jahr in Pregarten die Mautstelle. Rund 500 Jahre war dieser Viehtrieb ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Pregarten. „Angeführt wurde dieser Rindertross von einem Ochsenkapitän, der keine leichte Aufgabe hatte die Herde sicher über hunderte Kilometer zu bringen“, erläutert Vorstandsmitglied Karin Brandstötter.

Gestaltet wird die Skulptur von Schmiedeweltmeister Peter Reisinger unter fachkundiger Mithilfe von „Freizeitschmied“ Bgm. a.D. Anton Scheuwimmer. Ideengeber der Skulptur ist Helmut Wildberger, der auch den Brunnen im Hof gestaltet hat. „Wir waren sehr begeistert und fasziniert vom Ergebnis, als wir die Arbeiten in der neuen Werkstätte von Peter Reisinger in Pregarten mitverfolgen durften“, schwärmt Museumsobmann Reinhold Klinger. Beim Eröffnungstag wird es ein Schauschmieden geben und die Werkstücke werden unter den Anwesenden versteigert.

Gleichzeitig ab Saisonbeginn ist auch noch dieses Jahr die fotohistorische Ausstellung von Fotografien des 19. Jahrhunderts im Museum Pregarten zu sehen. Die Einzigartigkeit dieser Ausstellung in Oberösterreich veranlasste die Verantwortlichen auch heuer diese Sonderschau zu zeigen.

Start in ein veranstaltungsreiches Jahr im Museum Pregarten

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Die Planungen laufen auf Hochtouren und das Jahresprogramm bringt einen bunten Bogen von Ausstellungen, Lesungen, Heiterem und auch Ernstem.

„Wir starten heuer am ersten Aprilsamstag und werden dabei den neu gestalteten Hof beim Museum mit einer besonderen Attraktion anreichern“, berichtet Obmann Reinhold Klinger. Es handelt sich um eine Skulptur, die an eine besondere Zeit in der wirtschaftlichen Entwicklung von Pregarten Bezug nimmt. Der neu gestaltete Hof beim Museum wird auch der Hauptveranstaltungsort für das Jahresprogramm sein.

Im Laufe des Jahres wird Hans Ruspeckhofer sein neues Buch über Lebensgeschichten vorstellen, Inge Reiter unsere zweite Sprache, die Mundart, präsentieren und Herbert Fitzinger wird Pregartner Originale in Worten porträtieren. Auch des 80. Todestages der jüdischen Apothekerin Dora Epstein, die in Pregartens Apotheke arbeitete, wird gedacht. Während der gesamten Museumssaison ist auch die einzigartige fotohistorische Ausstellung „Drinnen und Draußen“ von Helmut Wildberger zu sehen. Es sind dies Originalfotografien von den Anfängen der Fotografie bis rund 1900.

„Bei diesem Programm ist für jeden und jede etwas dabei. Damit nehmen wir auch unseren Auftrag als Museum wahr, nämlich Veranstaltungen mit historischem Bezug zu unserer Region anzubieten“, ergänzt Heimatforscher Erwin Zeinhofer, Obmann-Stv. des Museums.

www.museumpregarten.at

Wir sind im Freien Radio Freistadt!

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Wir haben auch eine Sendung im Radio! Es freut uns wirklich, dass wir eingeladen wurden,  im Rahmen der Serie „Altes und Neues im Mühlviertel“ monatlich eine Stunde zu gestalten. Zu hören ist die Sendung am jeden dritten Mittwoch im Monat um 9.00 Uhr und am darauffolgenden Sonntag um 11.00 Uhr. Jederzeit natürlich auch im Internet unter folgenden Links:

März 2022: Die Mautstation in Pregarten und was Josef Mayr über die Innungen berichtet hathttps://cba.fro.at/547467
Das in der Sendung erwähnte Zunftbuch der Müller ist zu finden unter: https://digi.landesbibliothek.at/viewer/image/SO202/1/LOG_0003/

Jänner 2022: ANNO – das digitale Zeitungsarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und was darin über Pregarten zu finden ist: https://cba.fro.at/537646

Dezember 2021: Sepp Schartmüller stellt sein Buch „Der Brunnen“ vor. Es erzählt die Geschichte von Anna, die aus Böhmen ins Landdienstlager Kriechmayrdorf kommt und geht der Frage nach, was mit dem regimekritischen Rauchfangkehrer Hans Hanausek zu Kriegsende passiert ist: https://cba.fro.at/532337

November 2021: Kaplan Josef Mayr war der erste Chronist Pregartens; 1893 hat er seine „Geschichte des Marktes Pregarten“ herausgegeben. Einige Ausschnitte daraus zur Geschichte des Marktes und der umliegenden Schlösser sind zu hören: https://cba.fro.at/527072

August 2021: Herbert Fitzinger hat noch lange nicht alles aus seiner Kinder- und Jugendzeit verraten. Hier hören Sie weitere Begebenheitenhttps://cba.fro.at/517253

Juli 2021: Über Impfrenitente im Jahr 1856, die Wiederbelebung von Erstickten, Ertrunkenen, Erhängten und vom Blitz getroffenen und die Frage, ob unverheiratete Frauenspersonen Hebammen sein sollten: https://cba.fro.at/509890

Juni 2021: Die Schreibweise des Namens „Pregarten“ – eine bewegte Geschichte: https://cba.fro.at/504819

Mai 2021: „Drinnen und draußen“ – Helmut Wildberger berichtet über die neue Sonderausstellung : https://cba.fro.at/500414

April 2021: Der dritte Teil von Herbert Fitzingers Jugenderinnerungen, diesmal gelesen von Erwin Zeinhofer: https://cba.fro.at/496817

März 2021: 30 Jahre Heimat- und Kulturverein Pregarten – der Obmann des Vereins, Reinhold Klinger ist zu Gast: https://cba.fro.at/493248

Februar 2021: 100 Jahre SPÖ Pregarten – der Autor Andreas Prandstötter stellt die von ihm erstellte Chronik der Sozialdemokraten in Pregarten vor: https://cba.fro.at/489579

Jänner 2021: nochmals Herbert Fitzinger mit weiteren Geschichten aus seiner Kinder- und Jugendzeit: https://cba.fro.at/486744

Dezember 2020: Herbert Fitzinger hat seine Erinnerungen an die Jugendzeit in der Tragweiner Straße niedergeschrieben – Pregartner Originale leben wieder auf: http://cba.fro.at/482579

November 2020: weitere Dokumente aus dem Stadtarchiv, darunter das Protokoll der bautechnischen Kirchenuntersuchung und das Interdict von Pregarten: http://cba.fro.at/478639

Oktober 2020: Von der Mauteinhebung bis zur kaiserlichen Wochenmarkt-Bewilligung, dazu ein Heiratskontrakt und eine Schenkung für den Benefiziaten – Bedeutende Urkunden aus der Geschichte Pregartens : https://cba.fro.at/474758

September 2020: Günter G. Krenner, der Dichter aus Hagenberg, liest aus seinem neuen Buch „Menschenschlag“ : https://cba.fro.at/464900

August 2020: Die Geschichte von Dora Epstein, der einzigen Jüdin in Pregarten: https://cba.fro.at/462462

Juli 2020: Ein Rundgang durch Pregarten zur Watzl-Villa, der Eisenbahnbrücke und zum Herrenbad: https://cba.fro.at/459498

Verlängerung des Museumsgütesiegels für das Museum Pregarten

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Beim österreichischen Museumstag in Graz hat das Museum Pregarten die Verlängerung des Museumsgütesiegels erhalten. Damit wurde die qualitative Arbeit des Museums ausgezeichnet und ist nun weiter eines der 42 Museen in Oberösterreich, die diese Auszeichnung tragen. Neben dem Museum Pregarten hat im Mühlviertel auch das OÖ Schulmuseum in Bad Leonfelden diese Verlängerung bekommen.

Mit dieser Anerkennung wird für das Museum Pregarten der jahrelangen Arbeit der Museumsverantwortlichen Rechnung getragen. Nach Sanierung aller Museumsräumlichkeiten und zuletzt der Außenfassade und des Hofes gibt es ein regelmäßiges Vermittlungsprogramm und Sonderausstellungen. Viel Beachtung erhält die derzeitige fotohistorische Ausstellung von Helmut Wildberger. Gezeigt werden Originalfotos aus den ersten Jahrzehnten der Fotografie von Atelier- und Wanderfotografen.

„Wir haben nun die bauliche Sanierung abgeschlossen und freuen uns mit dem Hof einen attraktiven Ort der Begegnung geschaffen zu haben, der zur Belebung des Stadtzentrums beiträgt“, berichtet Museumsobmann Reinhold Klinger.

„Ich bedanke mich beim gesamten Team des Museums für die geleistete Arbeit. Als Ort der Geschichte ist das Museum wichtiger Faktor in der Bewahrung und Sicherung unseres kulturellen Erbes,“ gratuliert Bürgermeister Fritz Robeischl dem Museum.

Hofübergabe an die Stadtgemeinde Pregarten

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Nach Fertigstellung der Neugestaltung des Hofes und der Außenfassaden wurde von den ehrenamtlichen Helfern der Hof des Lehnerhauses im Zentrum von Pregarten an die Stadtgemeinde übergeben.

Symbolisch erhielt Bürgermeister Fritz Robeischl von Projektleiter Reinhold Klinger einen Hobel überreicht, der einerseits den vielfach verwendeten Werkstoff Holz repräsentiert und andererseits der Vorliebe des Bürgermeisters für Holzarbeiten Rechnung trägt. „Was ich heute entgegennehmen darf macht mich stolz, da viele fleißige Hände in zweijähriger Arbeitszeit eine perfekte Attraktivierung dieses Platzes im Zentrum unserer Stadt geschaffen haben“, betonte der Bürgermeister.

Das Hofübergabefest wurde von der Pfadfindergruppe Pregarten organisiert, deren Vereinsräume sich im Lehnerhaus befinden. Es gab ein schmackhaftes Kistenbratl und jede Menge selbstgemachte Mehlspeisen. Die Getränke sponserte der Bürgermeister. Angeschlagen wurde das Freistädter Bierfass von Josef Hiden, der gemeinsam mit Leo Irrendorfer den Hauptteil der ehrenamtlichen Arbeitsstunden geleistet hat.

Ein schmucker Platz mitten im Zentrum von Pregarten.

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Ein schmucker Platz mitten im Zentrum von Pregarten ist der Hof des Museums. Wir können stolz darauf sein, was ehrenamtliche Helfer zuwege bringen. Ein aufrichtiges DANKE gebührt den rund 20 Unterstützern der Arbeiten und den beiden Hauptakteuren Josef Hiden und Leopold Irrendorfer. „Wenn alle an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen, dann entsteht etwas Neues. Der Hof ist nun für Veranstaltungen attraktiv und verfügt auch über die notwendige Infrastruktur“, ist der Projektorganisator und Obmann des Museums, Reinhold Klinger, stolz auf das geschaffene Werk.